Die Provinz von Salerno bietet viele interessante Ziele für eine attraktive Kulturreise, welche sämtlcieh Fächer des Wissens durchquert: Kunst, Wissenschaft, Archäologie und Natur. Von den Küsten bis ins Hinterland, überall gibt es herrliche Plätze und Gelegenheiten, um Kinder und auch Erwachsene mit der Kultur vertraut zu machen.
Zu diesen gehören Kultur- und naturwissenschaftliche Routen, Treffs und Lehrgänge, die es ermöglichen, die einstige bäuerliche Lebensart neu zu erkunden. Beginnen kann die Kulturroute in der Provinzhauptstadt Salerno beginnen, die über ein besonders lebhaftes und äußerst modernes Zentrum verfügt. Unumgänglich ist ein Besuch in der Certosa di San Lorenzo in Padula, einem der größten und interessantesten Klöster Europas, was seine Architektur betrifft, welches im Jahr 1306 vom Grafen Sanseverino gegründet wurde.
Natürlich darf man die beiden weltweit berühmten, archäologischen Fundstätten des Cilento nicht vergessen. Paestum verwahrt drei der seit der Antike best erhaltensten griechischen Tempel, während sich in Velia großartige Reste der Akropolis, eines ionischen Tempels und eines kleinen Theaters aus dem III Jh. vor Chr. Befinden. Auch die archäologischen Museen, in denen die meisten in der Provinz zutage gebrachten Fundstücke aufbewahrt werden, verdienen ohne Zweifel einen Besuch. Genau so interessant sind die vielen Museen der bäuerlichen Kultur: Zum Beispiel kann man in den Museen von Teggiano, Roscigno und Morigerati über einen originellen Lehrpfad Gegenstände, Beweisstücke und historische Erinnerungen des vergangenen landwirtschaftlichen Lebens bewundern, der Alt und Jung mit Sicherheit begeistern wird.
Besondere Highlights sind die zahlreichen naturwissenschaftlichen Routen durch die vielen Parks und Oasen der Gegend. Der Regionalpark der Monti Lattari erwartet Trekkingfans mit einer angenehmen Überraschung, zum Beispiel bei einem Spaziergang auf dem “Sentiero degli Dei“ (dem Götterweg), der so nah am Himmel vorbeiführt, dass man den Eindruck gewinnt, im direkten Kontakt mit dem Olymp zu stehen.
Im Nationalpark von Cilento und Vallo di Diano kann man außer Wanderungen, Radtouren oder Geländeritten hoch zu Roß auch die faszinierenden Grotten von Castelcivita besuchen, deren speläologische Strecke fast 3 Kilometer lang ist, oder man erkundet die Höhle von Pertosa Auletta, deren Ursprung 35 Millionen Jahre zurück liegt.Zuletzt darf noch die Tour an die “Göttliche Küste” nicht fehlen, denn sie bietet zauberhafte Szenarien und eine Menge Vergnügen. Dabei ist Positano zweifellos der faszinierendste und „schickste“ Ort der Küste, mit seinen gewundenen und engen Straßen, den Treppenstufen und den charakteristischen Majoliken, die das Zentrum mit seinen eleganten und bunten Geschäften auszeichnet. Die Provinz Salerno ist eine Reise wert!










