Perugia, die Hauptstadt Umbriens wurde von den Etruskern gegründet und hatte im Mittelalter ihre Blütezeit. Heute bietet Perugia ein sehenswertes Sammelsurium an etruskischer Baukunst, mittelalterlichen Mauern und Piazze sowie ein jährliches Jazzfestival der Extraklasse, "Umbria Jazz".
Die historische Altstadt
Die auf dem Berg liegende Altstadt zeigt viele enge Gassen mit Flair und zahlreiche interessante Kulturdenkmäler, darunter den Arco Etrusco, ein Bogenbauwerk aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., die mittelalterliche Fontana Maggiore, die den Peruginern als der schönste Brunnen der Welt gilt und den Palazzo dei Priori mit seiner außergewöhnlichen Außentreppe, in dessen Räumen die Nationalgalerie Umbriens untergebracht ist.
Weiterhin sind der Tempio di San Michele Arcangelo zu nennen, eine Rundkirche aus dem 5.-6. Jahrhundert, und der unterirdische Stadtteil unter der Rocca Paolina, der nach der Unterwerfung Perugias durch den Papst Paul III. 1540 verschüttet wurde.
Berühmtester Sohn der Stadt ist der Maler Pietro Vannucci, genannt Perugino, im Collegio del Cambio sind Fresken von ihm zu sehen. Im Zentrum der Altstadt liegt der Corso Vannucci mit seinen Geschäften und Cafés.
Die weltbekannte Praline
In ganz Italien - und darüber hinaus - kennt man die Baci Perugina (Küsse von Perugia), Pralinen mit einer Füllung aus Nougat und ganzen Haselnüssen; das Herstellerunternehmen Perugina hat seinen Sitz in Perugia, gehört aber seit Jahren zum Nestlé-Konzern.
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